Software ist ein Begriff, den jeder schon einmal in den Mund genommen hat. In unserem hochtechnisierten Zeitalter weiß man natürlich, was sich dahinter verbirgt oder etwa doch nicht? Ohne Software funktioniert heute eigentlich gar nichts mehr. Software ist nicht nur dem Computer zuzuordnen, auch Küchengeräte, Waschmaschinen, Fernseher und DVD-Recorder würden ohne Software nicht laufen. Unter Software werden (Computer) Programme zusammengefasst, die die Steuerung eines Gerätes übernehmen oder komplizierte Vorgänge für uns ausführen. Bleibt man beim klassischen Beispiel des Computers, ist die Auswahl an Software riesig. Man kann eine solche kaufen, indem man in ein entsprechendes Geschäft geht und eine CD-ROM erwirbt. Man kann Software einfach aus dem Internet herunterladen – gegen Bezahlung oder kostenlos – und man muss gar nichts direkt mit seiner Software tun, weil sie einfach schon da ist. Schafft man sich einen Computer an, ist einiges an Software bereits installiert, damit man den PC sofort nach dem Anschließen nutzen kann.
Software und Hardware gehören untrennbar zusammen
Im Gegensatz zur Hardware steht die Software. Dabei kommen diese beiden Dinge gar nicht ohne einander aus. Die Hardware ist an einem Computer alles, was man anfassen kann, beziehungsweise was sichtbar ist. Mouse, Prozessor, Speichermedien, das Motherboard, die Grafikkarte und die Soundkarte gehören zur Kategorie Hardware. Die Software dagegen sorgt unsichtbar dafür, dass die gesamte Hardware verwendet werden kann und zudem unsere eingegebenen Befehle für den Computer und dessen Hardware übersetzt werden, damit eine fehlerfreie Ausführung erfolgt. Im Laufe der Zeit haben sich die Ansprüche an den Computer verändert. Früher nutzte man den Computer zumeist als Arbeitsgerät. Briefe schreiben, die eine oder andere Berechnung machen, Grafiken erstellen – im Vergleich zu heute waren das kinderleichte Arbeiten für den PC. In der Gegenwart verlangen wir von unserem PC, dass er eine Hochleistungsmaschine ist. Wir surfen stundenlang im Internet, spielen anspruchsvolle Spiele, wollen fernsehen, schauen Videos, hören Musik – der moderne Computer muss ein Allroundtalent sein. Aus diesem Grund wird eine große Anzahl von Software und Hardware benötigt. Gegenwärtig gibt es kaum etwas, was wir nicht mit unserem Computer erledigen können. Andererseits muss aber alles schnell gehen. Wenn wir schon eine neue Software downloaden müssen, dann sollte sich diese aber wenigstens innerhalb von wenigen Minuten problemlos installieren lassen und natürlich sofort funktionieren. Die Vorstellung, dass man früher eine neue Maus oder eine Tastatur mit der dazugehörigen CD-ROM installieren musste, ist heute unglaublich. Heute schließen wir das Gerät an und es installiert sich automatisch. In wenigen Minuten ist es voll funktionstüchtig, ohne dass wir nur einen Finger dafür gerührt haben. Solche Anforderungen stellen wir an Hard- und Software und die Hersteller sind tunlichst bemüht, diese zu erfüllen.
Software muss leicht anzuwenden und zu bekommen sein
Zwischen den Anfängen des Computerzeitalters und der herrschenden Zeit liegen Welten. Wenn man bedenkt, dass man früher für jede neue Software eine CD-ROM in einem entsprechenden Geschäft erwerben und zu Hause am PC mühevoll installieren musste, hört sich das an wie Erlebnisse aus einer völlig anderen Welt. Heute bekommt man alles im Internet. Das Finanzamt hat eine Mahnung wegen der jährlichen Steuererklärung geschickt? Kein Problem! Die Formulare werden aus dem Internet heruntergeladen, ausgefüllt und gehen per Internet sofort wieder auf die Reise. Das dauert nicht allzu lange und ist bequem. Auch Rechnungen für das Handy, Internet und so weiter werden per Mail durch eine geeignete Software versandt.